Filmrollen aus dem Helfritz-Nachlass 
(Sammlung: Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln) Schriftzug als Logo für das Projekt: 
Digitalisierung fotografischer Sammlungen Montpellier 1872 
(Sammlung: Stefan Rohde-Enslin)

Kurzvorstellung

Basisdaten

Zielsetzung

Verlauf

Prämissen

Präsentationen

Kontakt

 

Kurzvorstellung des Projektes "Digitalisierung fotografischer Sammlungen"

Der vollständige Titel des Projektes lautet: Entwicklung und Abwägung von Verfahren und Strategien zur Optimierung der Digitalisierung fotografischer Sammlungen in deutschen Museen eine besondere Betonung liegt dabei auf "Sammlungen". Gegenstand des Projektes ist die Digitalisierung von - mehr oder weniger vollständig erfassten und beschriebenen - Beständen von analogen Fotografien.

Die "Medientransformation" bringt viele Vorteile: Der Zugang zu den visuellen Schätzen der Museen wird wesentlich erleichtert, die historischen Bilddokumente können leichter in wissenschaftliche Untersuchungen einbezogen werden und die verminderte Häufigkeit des Zugriffs auf die Dokumente hilft die Lebensdauer den unausweichlichen Verfall der Originale zu verzögern.

Im Projekt soll dieser Prozess der Transformation analysiert werden, um zu ermitteln unter welchen Bedingungen mit möglichst wenig finanziellen, personellem und anderen Aufwand ein möglichst zufriedenstellendes Resultat erzielt werden kann, das sowohl den Interessen der Öffentlichkeit, jenen der Wissenschaft aber auch jenen der Bestandserhaltung gerecht wird - Bestandserhaltung sowohl der historischen Fotografien selbst, aber ebenso auch der digitaler Kopien.

Es geht im Projekt deshalb auch um Metadaten für die optimale Nutzung der entstehenden Digitalisate im Verbund (auch mit Archiven und Bibliotheken). Das Projekt soll die in deutschen Museen gegebenen Rahmenbedingungen für die "Medientransformation" ermitteln und auf dieser Grundlage praktische Hilfestellungen erarbeiten.
Es soll Antworten geben auf grundsätzliche Fragen wie z.B.

  • Ist Scannen (wegen der Lichtmenge und Temperaturentwicklung) schädlich für historische Fotografien?
  • Wann ist es besser zu Fotografieren statt zu scannen
  • Lassen sich mit handelsüblichen Scannern gutes Resultate erzielen?
  • Und (die vielleicht wichtigste aller hier behandelten Fragen): Was ist ein "gutes Resultat"?